Wissenschaftskommunikation: Beispiele unserer Workshops, Trainings und Seminare

Damit Sie sich ein Bild machen können, haben wir hier ein paar Beispiele aus unserer Praxis zusammengestellt.

Populärwissenschaftliches Schreiben leicht gemacht

Wer auch von Fachfremden verstanden werden will, braucht die richtigen Werkzeuge, um Leser und Zuhörer in Bann zu ziehen und für das eigene Thema zu interessieren. Lernen Sie wirkungsvolle Techniken, die sowohl in Texten als auch in Präsentationen funktionieren. Damit Ihnen der nächste populärwissenschaftliche Beitrag flott von der Hand geht und Sie mit Erfolg die Aufmerksamkeit der Leser und Zuhörer für sich und Ihre Forschung gewinnen.

Inhalte

  • Übung: Was weckt Ihr Interesse?
  • Was Erfolgreiche tun, um gelesen und gehört zu werden
  • Wie Sie Ihr Publikum erreichen
  • Welche Überschrift in welchem Medium funktioniert (Print, Web, Social Media)
  • Wie ein Vorspann Leser in den Text und Zuhörer in meinen Vortrag zieht
  • Was ist ein gutes Bild?
  • Welche Bildunterschriften (ver)führen vom Eyecatcher in den Text hinein

Mit 5 Schreibtricks schneller zum Schriftstück

Das Texten von Zeitschriften- oder Buchartikeln – und besonders das populärwissenschaftlicher Beiträge – dauert oft wesentlich länger als geplant. Erleben Sie, welche Werkzeuge Ihnen helfen, um Artikel zügig fertig zu stellen. Die fünf im Workshop vorgestellten und einfach anzuwendenden Techniken haben sich in der Schreibprozessforschung als effizient erwiesen und werden von Autoren Tag für Tag erfolgreich genutzt. Gerade wenn es schnell gehen muss. Erfahren Sie außerdem, was das mit Busbahnhöfen und der Tour de France gemein hat.

Inhalte

  • Fokus: Was ist mein Thema und wer ist meine Zielgruppe?
  • Was kann ich tun, um gelesen zu werden?
  • Wie bringe ich mein Thema auf den Punkt?
  • Schneller zum roten Faden und zur sich von selbst ergebenden Struktur
  • Konzentrieren des Inhaltes und Texte zügig fertigstellen

Welche Worte wirken

Für einen Teil der Öffentlichkeit sind wissenschaftliche Zusammenhänge oft wenig verständlich. Die Gesellschaft verlangt Aufklärung und Mitbestimmung über die öffentliche Förderung. Mancherorts gerät Wissenschaft in die Defensive. Um Fachfremde zu erreichen und sich als Expertin und Experte zu etablieren, sind Wortwahl, Sprache und Stil wichtig. Was Sie tun können, um Ihr Forschungsthema allgemeinverständlich zu kommunizieren, üben wir gerne gemeinsam mit Ihnen.

Inhalte

  • Anschaulich schreiben und präsentieren: Ist das Boulevard? Und wo bleibt da die Wissenschaft?
  • Mut zum Perspektivenwechsel: ich, wir, man – wer handelt?
  • Wie Worte, Sätze und Bilder wirken
  • Emotionalisieren und Personalisieren
  • Griffige Metaphern und Beispiele ohne Klischees
  • Authentische Kommunikation
  • Behördensprache meiden: Leser wollen keinen Förderantrag ausfüllen!
  • Dissemination und die hohe Kunst des Weglassens

Über uns- / About us-Texte

Jede (Instituts- und Projekt-)Website hat sie, aber selten sind sie gut. Wie halten Sie es mit dem Text, der das eigene Fach, Können und Know-how gekonnt rüberbringen und das Institut sowie Sie als Person vorstellen soll? In diesem Workshop üben Sie mit eigenen Texten für Ihren Auftritt. Sodass andere das von Ihnen weitererzählen, was Sie sich wünschen.

Inhalte

  • Peinliche Nabelschau oder gekonnte Selbstdarstellung?
  • Muss ich dann zur Rampensau (entschuldigen Sie das Wort) werden?
  • Verschiedene Zielgruppen gleichzeitig adressieren: Scientific Community und Peers, Forschungsförderer, Journalisten und Influencer
  • Was Print- und Online-Darstellungen unterscheidet
  • Die entscheidenden 3 Sekunden: Wie Internet-Leser ticken
  • Wie anfangen, wo aufhören?
  • Ihr Forschungsgebiet und Know-how als Marke aufbauen

Wie kommt (m)ein Thema in die Medien?

Astronauten im Weltall und Medizinwunder stehen auf Startseite und Titel, Ihr Forschungsthema kommt gefühlt erst auf Seite 13 unten - wenn überhaupt. In der Meinungsecke diskutiert man die Gefahren der Wissenschaft und vernachlässigt ihre Chancen. Was tun, damit die Medien sich für Ihre Forschung interessieren und darüber berichten? Erfahren Sie, wie Sie sich als seriöser Spezialist für Ihr Thema aufstellen.

Inhalte

  • Wer und was kommt in die Medien? 
  • Simulation: Erleben Sie wie Redakteure arbeiten
  • Der Werkzeugkasten von Journalisten und Pressesprechern
    (im Unterschied zum wissenschaftlichen Schreiben)
  • Welche Themen haben Nachrichtenwert?
  • Darstellungsform: was unterscheidet Nachricht und wissenschaftliches Paper?
  • Vom optimalen Zeitpunkt
  • Qualität, Ansprache und Aufmachung
  • Inhalte in verschiedenen Medien präsentieren (Print, Online, Social Media)
  • Wie Sie sich als Ansprechpartner präsentieren und welche Haltung hilft
  • Wo Sie Unterstützung erhalten

Technik-Kommunikation

Die Welt der Technik und Ingenieurwissenschaften ist spannend. Doch bei Technik-Texten laufen manchem Leser Schauer über den Rücken, weil umständliche Sätze komplexe Sachverhalte erschweren. Frei nach dem Motto: „Es reicht, wenn der Autor weiß, worum es geht!“ Doch wer will sich beim Lesen quälen? Wer liest freiwillig einen Text, der an eine Formelsammlung erinnert? Wer etwa die Härte eines Diamanten lediglich mit "Mohshärte 10" angibt, verliert die Aufmerksamkeit der Leser. Wer dagegen schreibt: "Ein Diamant ist so hart, dass man den 324 Meter hohen und zigtausend Tonnen schweren Eiffelturm umgedreht mit seiner Spitze auf einen diamanten Würfel mit der Kantenlänge von nur einem Zentimeter stellen könnte, ohne dass der Turm diesem etwas anhaben kann." Wer so schreibt, vermittelt ein Bild, das Leser im Kopf behalten und gerne weitererzählen.

Inhalte

  • Kopfkino
  • Ach ja, die Überschrift noch schnell zum Schluss!
  • Technik, die man anfassen kann
  • Wozu es einen knackigen Vorspann braucht
  • Der Charme von Hauptsätzen
  • Der treffende Vergleich
  • Kosten/Nutzen-Rechnung
  • Vorteile geschickt vermitteln
  • Details für Fachleute auslagern und in Container verpacken

Vom Laborbericht zum populärwissenschaftlichen Artikel

Sie möchten Ihre Forschung im Hochschulmagazin vorstellen? Oder wurden von den KollegInnen darum gebeten? Wenn Sie dies nervös macht oder gar Schweißperlen auf die Stirn treibt: Wischen sie sie weg, wir zeigen Ihnen, wie Sie das hinkriegen. Damit Sie mehr Zeit für Ihre Forschungsanträge und wissenschaftlichen Paper haben.

Inhalte

  • Schreibblockaden überwinden 
  • Wie Sie Ihr Thema auf den Punkt bringen
  • Spannung pur: Spannungsaufbau und Spannungsbogen
  • Wie halte ich die Leser „bei der Stange“
  • gliedern, gliedern, gliedern – aber kein Unterpunkte-Stacheldraht
  • Story, Plot, Message
  • quadratisch denken: welche Informationen im Kästchen stehen
  • wie viel Fachsprache muss sein, wieviel ist (gerade) noch gut?
  • die Macht von Fotos, Bildern und Grafiken

Twittern für Einsteiger: Mit wenig Worten punkten

Auch wenn ein Twitter-Account in wenigen Minuten eingerichtet ist, fällt es vielen Forschenden schwer zu twittern. Manche ertrinken im schier endlosen Strom an Tweets ohne ihr eigenes Ziel zu erreichen. In diesem Workshop thematisieren wir Twitter-Strategien, allgemeinverständliches Formulieren und den Aufbau eines authentischen Profils, um die (eigene) Forschung zu stärken. In Übungen erarbeiten wir dazu gemeinsam die dos and don’ts beim Twittern und lernen die Möglichkeiten und Grenzen des Mediums kennen.

Inhalte

  • Wer ist erfolgreich auf Twitter und warum?
  • Was ist Erfolg?
  • Wissenschaftliche Reputation: Peinliche Nabelschau oder authentische Selbst-darstellung?
  • Welche Worte wirken und wie ich meine Ziele mit wenig Worten erreiche
  • Welche Kniffe und Werkzeuge Sie auch bei anderen Outreach-Aktivitäten einsetzen können

Media in Germany

Lecture and workshop for international students and guests at Friedrich Alexander-University Erlangen-Nürnberg

Contents

  • History of the Federal Republic of Germany and its press after 1949
  • Media and the fourth power: controlling function referring to the constitution (Grundgesetz)
  • Press and Media: important newspapers, political journalism, yellow press, private TV and public Broadcast (Öffentlich Rechtlicher Rundfunk), special interest magazines
  • Styles: article, report, comment, essay/Leitartikel, feature
  • Journalism vs. public relations and marketing
  • Future of journalism

Journalistisches Schreiben und Wissenschaftsjournalismus

Welche Informationen und Fähigkeiten brauche ich als Geisteswissenschaftler, wenn ich in den Journalismus wechseln möchte?

Inhalte

  • Kann man journalistisches Schreiben wie ein Handwerk erlernen?
  • Welche Rolle spielt Begabung?
  • Journalistisches Schreiben (Wissenschaftlicher vs. journalistischer Stil, Sprache, Aufbau, Zielgruppen, Service-Charakter, Nachrichtenwerte)
  • Begriffsdefinition u. Stilwirrwarr: Fach-Artikel, Essay, Bericht…
  • Journalistische Darstellungsformen: Nachricht, Bericht, Feature, Reportage, Kommentar, Interview, Portrait, Glosse, etc.
  • Besser und effizienter Schreiben und zuspitzen
  • Einstieg und Take-Home-Message formulieren
  • Was tun, wenn es schnell gehen muss?

Twitter-Strategien für Fortgeschrittene

In Zeiten von Fake Journals und mit dem Wachsen wissenschaftsfeindlicher Tendenzen wird es immer wichtiger in Sozialen Medien nicht nur präsent zu sein, sondern (die eigene) Wissenschaft gekonnt zu kommunizieren. In diesem Workshop erarbeiten wir, wie Sie Ihren Sachverstand erfolgreich einbringen, welche Begriffe, Aussagen und Formulierungen Ihre Expertise unterstreichen und wie Sie sich auf irrationale Angriffe vorbereiten.

Inhalte

  • Erfolgreiche und authentische Strategien für Public Outreach und die Vernetzung mit der Scientific Community
  • Die Macht der Worte, Bilder und Metaphern
  • Wie ich mit Fachfremden und Kritikern in zieführenden Dialog trete
  • Wie ich mich auf Kampagnen mit Falschinformationen vorbereiten kann
  • Best and worst practice auf Twitter

Interesse?

Dann kontaktieren Sie uns und wir klären in einem kostenlosen Gespräch, wo Sie stehen, was Sie wünschen, was wir gemeinsam vervollkommnen und mit Ihrer Gruppe trainieren können.