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stehen als Forscherin und Wissenschaftler heute verstärkt unter Druck publizieren zu müssen: Sei es, um von der interdisziplinären Science-Community wahr genommen zu werden, sei es, um Ihr Profil zu schärfen, sei es, um an Fördermittel zu gelangen.

Doch wie kommuniziere ich effizient und zielgerichtet? Welche Kanäle kann ich nutzen? Wie würze ich Fachartikel, Paper und Pressemitteilungen oder Investor Relations Paper so, dass Resonanz und nachhaltiges Interesse entsteht? Wie gelingt meine Dissemination Strategie?

Was kann ich tun, damit meine Botschaft ankommt, weil sie Gutachtergremien, Redaktionen und anderen Multiplikatoren schmeckt?

Science Outreach Trainings

Unsere Workshops und Trainings für Wissenschaftskommunikation und Forschungs-PR lösen die Hemmschwelle, was Ihren wissenschaftlichen wie populärwissenschaftlichen Outreach betrifft. Sie brauchen keine Zeit im Netz oder beim Wälzen von Schreib- oder PR-Ratgebern zu verbrennen. Wir vermitteln Techniken des Schreibens und (Selbst-)Präsentierens:

  • Selbstdarstellung auf Websites und in Sozialen Medien
  • Forschungs-PR und Pressemitteilungen
  • mediales Fakten-Aufbereiten
  • zielgruppenspezifisches Texten
  • Schreibroutinen (oder wie Zeitmangel mein Freund wird)
  • Umgang mit Quellen, Marken, Fotos und Grafiken
  • wie Medien ticken und wie Journalisten arbeiten

Wir geben Ihnen einen Werkzeugkoffer und Schlüsselqualifikationen an die Hand, mit denen Sie Outreach- und Publikationsaufgaben systematisch, Zeit-effizient und Zielgruppen-relevant angehen. Wir sind Ihr Türöffner zu Community und Wissenschaftsredaktionen, Fachzeitschriften und Special Interest Magazinen.

Unsere Checklisten vervollkommnen Ihre Toolbox und sorgen dafür, dass Sie den roten Faden fest in den Händen halten. So entsteht Routine, die Sie jederzeit einsetzen können. Damit Sie den Kopf frei haben für die tagtäglichen Herausforderungen an Ihrer Hochschule und für Ihr Forschungsprojekt.

Vervollkommnen Sie Ihre Außenwirkung. Dabei unterstützen wir Sie gerne:

Blog
13. Sep 2020 · In den Medien · Workshop · Selbst-PR

Wie man Forschung schmackhaft präsentiert

Warum der Mann einen Hund beißen muss, damit Medienmacher auf ein Thema anspringen, erfuhren die Teilnehmenden des Workshops „Wie kommt mein Thema in die Medien?“, der im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Biologische Systematik (GfBS) stattfand. Zusammen mit Wissenschaftsredakteurin Dr. Esther Schwarz-Weig tauchten die Forschenden in die Rolle eines Redakteurs und erfuhren wie ein Thema gestrickt sein muss, damit es Medienmachende interessiert. Sie verfassten knackige Überschriften und lernten, wie sie Forschungsergebnisse so darstellen und würzen, dass sie auch fachfremden Leser*innen schmecken. Der Workshop gab Antworten darauf, wie sich populärwissenschaftliches Schreiben vom Schreiben für die eigene Forschungscommunity unterscheidet und was gute Wissenschaftskommunikation ausmacht. Wichtig: Die Gratwanderung meistern, immer interessant und trotzdem korrekt zu bleiben. Letztlich entscheidet auch das richtige Timing über die erfolgreiche Platzierung der eigenen Forschung.

Zum Workshop-Bericht im GfBS-Newsletter (pdf, Seiten 40-43)

21. Mai 2019 · Workshop · Framing

Achte auf die Wortwahl

Auch die britische Zeitung The Guardian empfiehlt jetzt ihren Journalisten und Redakteurinnen anstelle des Begriffes „Klimawandel“ (climate change) das Wort „Klimakrise“ (crisis) zu verwenden. So wird die passive Wirkung des ersten Begriffes „Wandel“ ersetzt durch einen Begriff, der die dräuende Katastrophe zeigt, schreibt Chefredakteurin Kathrine Viner (siehe: Leo Hickman auf Twitter https://twitter.com/LeoHickman/status/1129322707110236160). Exakt mit diesem Wortpaar hatte Esther in ihrem Workshop am Botanischen Garten der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) Wissenschaftler*innen veranschaulicht, wie wichtig es ist, auf die Wortwahl und die Wirkung der Worte zu achten.
Das Wort „Klimawandel“ ist zwar hervorragend geeignet, wenn sich Wissenschaftler*innenmiteinander austauschen, weil sie eine wertende Interpretation bei der Erforschung der Natur vermeiden, um unvoreingenommen Phänomene analysieren zu können. Wenn sie sich an die Öffentlichkeit wenden, sollte ihnen jedoch bewusst sein, dass das verharmlosende Wort „Klimawandel“ als ein von allein stattfindender Prozess wahrgenommen wird und all denjenigen Argumentationshilfe leistet, die alles beim Alten belassen wollen.

20. Mai 2019 · Workshop · Framing

Wie Worte wirken

Zeitweise hatten Aktivisten das Wort „Gen“ so heftig in Misskredit gebracht, dass Lebensmittelhersteller auf ihre Verpackungen „gen-frei“ schrieben, auch wenn das falsch ist, da alle natürlichen Speisen stets Gene enthalten. Fotos: herzlichen Dank an eine unserer Workshop-Teilnehmerinnen für beide Aufnahmen!

Wie wichtig die Wortwahl ist, hat Esther die Teilnehmenden ihres Workshops „Wie kommt (m)ein Thema in die Medien“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) mit geschlossenen Augen spüren lassen. Sie fragte, welche Assoziationen bei dem Wortpaar „Mülldeponie“ vs. „Entsorgungspark“ in ihren Köpfen entstehen. Während es bei der „Deponie“ stank und die Farbe braun dominierte, entstanden beim Begriff „Entsorgungspark“ Bilder mit Pflanzen und sogar ein Vogel zwitscherte. Ein weiteres der Begriffspaare im Workshop waren „Gen-manipuliert“ vs. „genetisch verändert“. Das ist wichtig, denn vor einiger Zeit hatten Aktivisten die Worte „Gene“ und „Gen-Technik“ so sehr mit negativen Bedeutungen und Begleitworten aufgeladen, dass sich ein bekannter Koch damit brüstete, in seinen Speisen seien keine Gene. Dies spiegelte sich auch auf Verpackungen natürlicher Lebensmittel wider.

 · Politik

Wissenschaftsministerin fordert mehr Kommunikation

„Ich erwarte, dass die Wissenschaft sich besser erklärt“, sagt die neue Bundesbildungs- und Wissenschaftsministerin Anja Karliczek im Interview mit Zeit-online. Denn nur wer erkläre, warum er diese Art von Forschung macht, wer informiere, wozu sie nützt, und wer auf Risiken eingehe, könne das verloren gegangene Vertrauen zurück gewinnen. Und weiter: „Ich könnte mir vorstellen, dass wir die Vermittlung und den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen stärker fördern, aber auch fordern werden.“
Quelle: Zeit online

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10. Jan 2018 · Tipps&Tricks

Wissenschaft braucht Courage

Es ist Zeit, couragiert für den Wert der Wissenschaft in einer demokratischen Gesellschaft einzustehen. Dafür ist es notwendig, anti-aufklärerischen Kräften entschieden entgegen zu wirken sowie gleichzeitig zivilgesellschaftliche Widerstandskräfte gegen Mis- und Desinformation („fake news“) zu stärken. Das sind die Kernforderungen der „Siggener Impulse“, die auf der Tagung des Siggener Kreises 2017 entstanden sind. 20 Expertinnen und Experten des Siggener Kreises aus Wissenschafts-PR, Wissenschaftsjournalismus, Forschung und Lehre haben sich im Oktober 2017 „Eine Woche Zeit“ genommen, um über die aktuellen Herausforderungen und Handlungsoptionen in der Wissenschaftskommunikation zu diskutieren. Um „alternativen Fakten“ wirksam entgegen zu treten, müssen Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation vertrauenswürdige Informationen aktiv in öffentliche Debatten einbringen sowie gegebenenfalls auch niedrigschwellig zugänglich machen. Vor allem die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst müssen sich couragiert positionieren. Der Kreis hat seine Ergebnisse heute zum Download auf dem Portal Wissenschaft im Dialog veröffentlicht.
Quelle: Wissenschaft im Dialog

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21. Dez 2017 · Politik

Wort-Verbot: "evidenz-basiert" und "wissenschaftlich erwiesen"

Wie die Zeitung Washington Post meldet, haben Präsident Trumps Verwaltungsmitarbeiter der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC vorgeschrieben, die Worte „evidence-based“ und „science-based“ aus ihrem Vokabular zu streichen. Das sind nur zwei der insgesamt sieben Worte (neben Fötus, verletzlich, Anspruch, Transgender und Diversität), die die Behörde in den offiziellen Dokumenten nicht mehr benutzen soll, die für die Budget-Aufstellung im kommenden Jahr angefertigt werden. Das erschwert die Vermittlung der gewonnenen Erkenntnisse. Das American Institute of Biological Sciences bezeichnet diese Regulierung als gefährlich (17.12.2017). Die Wissenschaftsorganisation bemängelt den fehlenden Sachverstand, wie Wissenschaft und Gesundheitsfürsorge funktionieren, und sieht eine Bedrohung der Gesundheit und des Wohlergehens aller Menschen.
Quelle: Washington Post (15.12.2017)

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14. Dez 2017 · Ausschreibung

Fortschritt verständlich darbieten

Neue Konzepte und Entwicklungen können nur erfolgreich sein, wenn sie das Vertrauen der Gesellschaft genießen. Dazu müssen sie verständlich präsentiert werden. Der vom UMSICHT-Förderverein ausgeschriebene UMSICHT-Wissenschaftspreis zeichnet Menschen aus, die mit ihrer Arbeit den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördern. Der Preis wird in den Kategorien Wissenschaft und Journalismus verliehen und ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Bewerbungen sind ab sofort und bis zum 31. März 2018 möglich, schreibt das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) auf ihrer Website.
Quelle: Fraunhofer UMSICHT

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Referenzen

Das sagen Teilnehmende

„Die Workshop-Unterlagen sind ungemein hilfreich, wie der Medien-Workshop selbst. Esther macht das wirklich sehr gut. Ich habe viel gelernt – und Spaß gemacht hat der Workshop auch noch.“

Dr. Thassilo Franke, Biotopia

 

„Die Werkzeuge vom Workshop ‚Mit 5 Schreibtricks schneller zum Schriftstück‘ nutze ich noch heute. Dank Esthers erfrischendem Stil habe ich nicht nur gelernt wie ich Texte schneller aufs Papier bekomme. Das Beste daran war: Ein leeres Blatt macht mir nun keine Angst mehr und ich kann befreit losschreiben.“

Dr. Karin Glaser, Wissenschaftliche Assistentin, Universität Rostock

 

„Herzlichen Dank für den Workshop. Die unterschiedlichen Wirkungen der ausgewählten Pressemitteilungen waren eindrucksvoll zu erleben. Deine Richtlinien zum Aufbau und der Wortwahl für effektive Pressmitteilungen einleuchtend. Der Workshop hat mir viele Anstöße geliefert."

Dr. Jutta Buschbom

 

„Vielen Dank für den tollen, informativen und sehr gut abgerundeten Workshop.“

Dr. Eva-Maria Natzer, Wissenschaftliche Geschäftsführerin, Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns (SNSB)

Referenzen und Auftraggeber

  • Gesellschaft für Biologische Systematik: Workshop an der Ludwigs-Maximilians-Universität München
  • Deutsche Botanische Gesellschaft: diverse Workshops an den Universitäten Rostock und Kiel
  • Friedrich Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)
  • Sonderforschungsbereich SFB: Lokales Handeln in Afrika im Kontext globaler Einflüsse, Universität Bayreuth

Unsere Trainings, Seminare und Workshops sind für

  • Forscherinnen und Forscher in den Natur- und Geisteswissenschaften
  • Ingenieurinnen und Ingenieure, Technikerinnen und Techniker
  • Post Docs, Doktoranden, Graduierte und andere NachwuchswissenschaftlerInnen
  • PDs, Professorinnen und Professoren
  • Presse-, PR- oder Investor-Beauftragte
  • Projekt-Koordinatoren und Projektmanagerinnen